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LN – Home@Herzogtum - Eine Entschuldigung und lauter gute Nachrichten

Liebe Leserinnen, liebe Leser, hallo Herzogtum, der Streit um den Versuch der Einflussnahme auf Inha
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, hallo Herzogtum,
der Streit um den Versuch der Einflussnahme auf Inhalte einer Kunstausstellung im Ratzeburger Kreismuseum hat in der vergangenen Woche ein versöhnliches Ende gefunden. Nachdem sogar Ex-Ministerpräsident Björn Engholm - genau wie viele Bürger - eine Lanze für die Freiheit der Kunst gebrochen hatte, hat sich die Kreissparkasse entschuldigt. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Kram erklärte persönlich: “Das war falsch und hätte so nicht passieren dürfen.”
Die Landwirte indes, auf deren Proteste hin der Sparkassenchef zum Telefon gegriffen hatte und den Lauenburgischen Kunstverein gebeten hatte, speziell ein Kunstwerk zu entfernen, welches die Bauern als “landwirtschaftsfeindlich” bezeichnet hatten, waschen ihre Hände in Unschuld. “Wir haben protestiert, aber weder den Abbau von Kunstwerken, noch die Einstellung der Förderung des Kunstvereins durch die Sparkasse gefordert.” Jetzt wollen sich Dr. Stefan Kram von der Kreissparkasse und Dr. William Boehart vom Kunstverein treffen, um “konstruktiv” über die weitere Kooperation zu sprechen.

Ein weiteres kontroverses Thema hat ebenfalls für Gesprächsstoff gesorgt. Etwa 50 Eltern haben einen offenen Brief unterschrieben, in dem sie die Misshandlungsvorwürfe an der Möllner Waldorf-Kita “Funkelstein” als nicht nachvollziehbar bezeichnen. Sie sprechen von “Schlammschlacht” und “Rachefeldzug”.

Ansonsten will ich Ihnen an dieser Stelle einmal eine Reihe von guten Nachrichten vorstellen, über die wir geschrieben haben:
Möllns Kommunalpolitiker haben für eine Hafencity gestimmt, die am Elbe-Lübeck-Kanal und am Ziegelsee entstehen soll.
Bei der Digitalisierung ist die Berkenthiner Stecknitz-Schule weit vorne. Drei Jahrgänge haben schon iPads und jetzt werden auch die Schüler aller fünften Klassen mit Tablets ausgestattet.
Zwei junge Menschen sind nahezu unverletzt einem Kleinwagen entkommen, den sie selbst gegen einen Baum gesteuert hatten und der daraufhin in Flammen aufging.
Möllns Bahnhof bekommt neues Leben eingehaucht und wird nach der Sanierung wieder alles haben, was ein Bahnhof braucht: Kiosk, Bäcker, wettergeschützte Wartezone, öffentliche Toiletten und dazu noch ein Kundencenter der Vereinigten Stadtwerke. Die zahlen die Sanierung nämlich.

Viel Vergnügen beim Lesen - und bleiben Sie gesund, Ihr Hanno Hannes Lokalchef Lauenburgische Nachrichten
P.S. Corona spielte in dieser Woche im Lauenburgischen keine zentrale Rolle, auch wenn es zum Wochenende wieder neue Fälle gab

Rubrik

Kreissparkasse entschuldigt sich für Versuch der Einflussnahme auf Kunstausstellung in Ratzeburg
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Bei der Digitalisierung ist die Stecknitz-Schule Berkenthin weit vorne
Zwei junge Menschen konnten sich bei Ratzeburg aus brennendem Auto retten
Sanierung des Möllner Bahnhofs auf der Zielgeraden
Neue Corona-Fälle in Schwarzenbek: Louisenhof von Quarantäne betroffen
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